Wieso braucht ein Exportweltmeister einen Mindestlohn?

 

Wie erklärt sich denn das: Da wird immer wieder stolz darauf herumgeritten, dass Deutschland doch der Exportweltmeister sei - gleichzeitig sind die Löhne aber zum Teil so erbärmlich, dass selbst genügsame Menschen nicht davon leben können.

Wären die Zahlen richtig, wäre Deutschland tatsächlich die stärkste Exportnation der Welt, dann müsste die Wirtschaft dieses Landes vor Kraft nur so strotzen, dann wären Hungerlöhne undenkbar.

Also darf man schlussfolgern, dass wir den Titel "Exportweltmeister" völlig zu unrecht führen. Hinter diesem Eingeständnis verbirgt sich eine weitere Erkenntnis: Deutschland ist gar nicht der große Profiteur der Globalisierung und der EU, als der er so gerne dargestellt wird. Das bedeutet: Deutschland müsste eine ganz andere Politik betreiben, der rigorose Zollabbau der letzen 3 Jahrzehnte war ein Irrweg.

Mehr dazu:

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Manfred Julius Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlichte unzählige Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen bereits die Gesetzgebung beeinflussten. Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a. "Das Kapital und die Globalisierung".

 

 

 

Mindestlohn
Die eigentlichen Ursachen
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Die Hauptursache aller Übel
Die Grundsatzfrage lautet, warum die Reallöhne und Renten bis 1980 kräftig stiegen und seitdem nur noch sinken, trotz kontinuier-ichem produktiven Wachstum.
Debatten über Mindestlohn und sonstigen Flickschustereien ergeben keinen Sinn, wenn man die gravierenden Tatsachen verdrängt.


Kampf gegen Lohndumping
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Rettet uns der Kombilohn?
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