Wieso braucht ein Exportweltmeister einen Mindestlohn?

 

Wie erklärt sich denn das: Da wird immer wieder stolz darauf herumgeritten, dass Deutschland doch der Exportweltmeister sei - gleichzeitig sind die Löhne aber zum Teil so erbärmlich, dass selbst genügsame Menschen nicht davon leben können.

Wären die Zahlen richtig, wäre Deutschland tatsächlich die stärkste Exportnation der Welt, dann müsste die Wirtschaft dieses Landes vor Kraft nur so strotzen, dann wären Hungerlöhne undenkbar.

Also darf man schlussfolgern, dass wir den Titel "Exportweltmeister" völlig zu unrecht führen. Hinter diesem Eingeständnis verbirgt sich eine weitere Erkenntnis: Deutschland ist gar nicht der große Profiteur der Globalisierung und der EU, als der er so gerne dargestellt wird. Das bedeutet: Deutschland müsste eine ganz andere Politik betreiben, der rigorose Zollabbau der letzen 3 Jahrzehnte war ein Irrweg.

Mehr dazu:

Sind wir wirklich Exportweltmeister?

Was unternimmt man gegen das globale Lohndumping!

 

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 © Manfred J. Müller, Flensburg

 

 

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 Manfred Julius Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a. die Trilogie "DAS KAPITAL".

 

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